Ein Effekt, den ich in der letzten Zeit beobachten konnte, ist dass ich mehr Zeit damit verbringe, mich mit Menschen zu Treffen, Telefonate und Chats zu führen und viel Zeit damit zu verbringen, Texte, Zahlen und Entwürfe zu erstellen. (Wahrscheinlich ein Grund, warum mein Blog davon umso weniger abbekommt).
Die viele Kommunikation ist eine Sache, die ich anfangs wohl etwas unterschätzt hatte. Ich hatte nicht damit gerechnet soviel darüber zu reden, was man machen kann und was wir machen. Es ist keine schlimme Sache, aber sie führt mich automatisch zu der Frage, wieviel meiner Zeit ich jetzt noch “produktiv” im Sinne von “etwas zum Anfassen schaffen” verbringen kann. Es gab eine unbestätigte Regel eines Freelancers, der sagte, dass man einen Tag von fünf (also einer “normalen” Arbeitswoche) damit verbringt, Angebote und Rechnungen zu schreiben, seine Buchhaltung auf Vordermann zu bringen. Verteilt auf diese Woche.
Wenn ich die letzten zwei Wochen betrachte, ist wohl mehr als die Hälfte für diese Arbeiten drauf gegangen. Ich denke, dass das in nächster Zeit ein bisschen weniger wird. Aber die am Anfang viele Zeit für Organisation wird, so meine ich, von den meisten Menschen die sich selbsständig machen unterschätzt.
Momentaner Faktor bei mir also: 3 Orga-Tage / 2 Produktiv-Tage
Ich halte euch auf dem Laufenden, wie sich dieser Faktor verändert.
Ich hoffe der Verwaltungsoverhead ist in deiner Preis-Kalkulation berücksichtigt.
Das ist sie in dieser Form nicht. Eigentlich zielt es darauf ab, dass sich dieser Faktor schnellstmöglich wieder “normalisiert”. Es ist halt nur der Kracher-Anfang.
Diese Woche wird besser, ich merk es schon