Archiv für Oktober, 2008

Rechnet, ihr Schweine!

(auch wenn es für Nicht-ITler schwer verständlich ist):

Ich hab mich ja gerade sooo kaputtgelacht. :)

(von ahoi polloi)

Eine Stunde, die gut investiert ist.

…für alle, die ein Interesse an inspirierenden Worten und Gedanken.

Jason Fried auf der diesjährigen Business of Software.

Guten Tag Deutschland

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Wir stoppen die Produktion, na und?

Naa Freunde?! … Heute schon VW gekauft? Investiert doch einfach mal in ein Unternehmen, das heute zeitweise mehr Wert war als alle anderen 29 DAX-Unternehmen zusammen. Sage und schreibe 300 Milliarden Euro. Für rund 1.000 Euro pro Aktie ist man dabei.

Irgendwie ist mir dieses Börsengewusel sehr suspekt.

Guten Morgen Deutschland

Tanzflächenmann

Sieh doch, wie ich lebe. Mit lautem Sound, ich erbebe.

Hörst Du, was ich liebe. Reißt der Rythmus mich in die Tiefe.

Meine Herren. Diese Stadt hat den Status nicht verdient. Knapp 100.000 Menschen. Depressionen überkommen einen im Anblick der wunderschönen Kulturgüter Schwerins und der Gesellschaft, die sich in ihr aufbaut. Ein Wochenende kleiner Erlebnisse. Für mich eine neue Stadt, für ihn die letzte Stadt dieser Erde.

Wer jemals gedacht hat, dass Magdeburg das Ende ist … korrigiert eure Meinung und macht die Tür auf, die sich hinter Magdeburg verbirgt. Inmitten von Menschen, die eine merkwürdige Art haben, mit sich selbst umzugehen. Es schien gerade so, als müsste Mecklenburg-Vorpommern sich seinen Status als beschissenstes Bundesland zwanghaft erhalten

Ein Gutes hat dieses Land: Schnelle und bequeme Züge. Damit man wohl schnell raus oder hindurch kommt. Anders ist es einfach kaum zu erklären.

Das Publikum, was sich dort rumtreibt hat aber auch garkeine Wahl. Keine Möglichkeit in dieser Stadt etwas zu unternehmen (abgesehen um’s Schloss herumzuspazieren oder Fips Asmussen zu sehen). Keine Discothek, kein Club (der sich so nennen dürfte) und drei Kneipen, die zumindest an diesem Abend aufgefüllt waren mit unangenehmen Zeitgenossen.

Von der sog. “schwulen Szene” will ich garnicht erst anfangen zu reden, da findet sicherlich jede Tucke noch einen Platz. Willkommen im Arsch! Und mittendrin der wichtigste Mensch in meinem Leben …

Bist Du auch bereits ein Tanzflächenmann?

Warum sehe ich mir diesen J. Baptist K. auch an …

… Charlotte … Sie haben ja mit Ihrem Buch “Feuchtgebiete” die Gesellschaft wirklich aufgerüttelt …

… Ja, sie haben recht. Mein Buch “Sex über 50″ beschreibt diese Tatsachen ja ganz genau …

… Sie machen ja auch eine neue Sendung, Sie begleiten einmal Jäger und dann auch wiederrum Bestatter bei Ihrer Arbeit …. Die Sendung ist ab nächste Woche auf 3sat zu sehen ….

… ich wünsche Ihnen viel Erfolg mit Ihrem Buch “Das Maiglöckchenphänomän”. Danke, dass Sie heute Abend hier sind …

Ich sage dazu: Gerne doch. Gerne bin ich hier um mein Buch / meine Serie / mein Bühnenprogramm oder sonstigen Schmarn aus meinem sogeannten “kreativen Schaffen” hier bei Ihnen, bei Ihnen im öffentlichen Fernsehen nicht nur fünfzig mal in einer halben Stunde zu erwähnen sondern mit Ihnen auch noch ausführlichst über den Kack zu sprechen und so zu tun, als würde der Gebührenzahler sowieso genau das hören wollen.

Guten Abend Deutschland

(Disclosure: Meine letzte GEZ-”Rechnung” ist noch offen, weswegen dieser Beitrag etwas sarkastisch in Anbetracht der demnächst rausgeschmissenen rund 50 € sein könnte)

Selten gewordenes Zitat des Tages

Ja ich weiß. man muss nicht stolz darauf sein, aber das hier ist das Zitat des Tages:

“Hach … frischer Kaffee und kalter Rauch … Hier fühl ich mich wohl”.

Ja, der Mattse. So isser. :)

Übrigens ab heute sind im Krautwells neben leckeren Wraps auch noch ein paar Fotos von Maattse zu sehen. Ruhig mal anschauen, wenn ihr in Magdeburg seit.

Gute Nacht Deutschland.

Vorm Fernseher…

…so ohne Sinn und Verstand ist auch nicht toll.

Aber mir ist gerade schlagartig aufgefallen, dass Shoppingsender gucken nur zu zweit Spaß macht. Hmm … wo ist eigentlich der Zweite?! :(

Gute Nacht Deutschland.

Ich weiß, Du weißt

Eigentlich unglaublich. Da schreibt man letztesmal einen Eintrag über neue Wege und über Stolz. Um dann festzustellen, dass es nicht gut läuft. Und das sich diese Nachrichten häufen.

Es war ein wunderschönes Wochenende, was ich mit Dir verleben durfte. Schön, Dich nach viel zu langer Zeit wieder gesehen zu haben, mit Dir traurig gewesen zu sein und mit Dir gelacht zu haben.

Ich weiß zwar nicht, ob alles gut wird, aber ich weiß, dass immer irgendwo eine Tür aufgeht.

Und Du weißt ……… alles andere!

Erklärungsbedarf

Das Erstaunlichste, wenn man sein Leben selbst in die Hand nimmt? Du hast keinen, auf den Du schimpfen kannst, wenn etwas schief geht!

In der letzten Zeit hat es wieder einige Menschen gegeben, die ihr Leben selbst in die Hand genommen haben (nicht zuletzt ich). Es gab Menschen wie Phil, der jetzt in Schwerin einem Job nachgeht und dabei neue Horizonte in neuer Umgebung entdeckt. Auch eine eigene Wohnung kann ein neuer Horizont sein (sic!). Dann war da Holger, der Magdeburg für sein Studium den Rücken gekehrt hat. Der mir sagte, dass er unbedingt da ist, wenn wir zusammen ein Projekt oder ähnliches auf die Beine stellen wollen. Es gab da Gerrit, der durch einen mir nicht bekannten Umstand doch noch hier an der FH studieren kann, und zwar DIESES Jahr. Es gab da Chris, der in Hamburg nicht das wirkliche Glück zu finden scheint und eher in Lethargie lebt bevor ein wahnwitziger Schritt kommt. Alle diese Menschen haben ein Ziel vor Augen und alle diese Menschen scheinen dieses Ziel entweder schon erreicht zu haben oder sind auf einem Weg dorthin. Es ist interessant zu sehen, dass diese Freunde an ihre Wege glauben, interessant dass sie mit einem Ehrgeiz hinter ihrer Sache stehen und sie dafür “entlohnt” werden.

Was ich mich frage ist: Wachsen diese Freunde jetzt an Ihren Aufgaben und Wegen? Suggestiv? Eventuell. Nach kurzem Nachdenken kommt man zu einem “Ja”. Aber beweisen kann ich es nicht. Es hat einen einfachen Grund. Ich spreche sehr wenig mit diesen Freunden. Das liegt mitnichten daran, dass ich sie nicht schätze oder mich nicht gerne mit ihnen unterhalte. Über Wesentliches und Unwesentliches. Es liegt wohl eher daran (und das ist sehr spekulativ), dass ich meine eigene Situation immer noch nicht genau beschreiben kann. Wenn die Frage kommt “Wie geht es Dir?”, kann ich zwar mit Fug und Recht behaupten “Super!”, aber das ist nur die halbe Wahrheit. Es ist, als ob man einen richtigen Pfad gefunden hat, auf dem man nun wandeln kann. Es fühlt sich für die meisten Momenten absolut befreiend und vorallem außergewöhnlich an.

Das ist der Punkt: Außergewöhnlich. Darum kann man es seinen Freunden und auch allen anderen so schwer begreiflich machen und kann überhaupt nicht alles sagen, was man dazu gerne sagen möchte. Das Außergewöhnliche besteht meist nur im dem Fakt, dass es etwas “anderes” ist, als das, was die anderen Freunde und Bekannten tun. Ich traue mich nicht Ihnen diese Dinge zu erklären und zu erklären, was so unglaublich bewegend daran ist. Man könnte mich emotional nennen (denn meine Freunde wissen das), man könnte mich rational nennen (das bin ich wohl extrem oft). Ich bin so beides in einer Mischung, rational um jemanden zu helfen und ihm eventuell einen einfachen Gedanken klar zu machen und emotional um mich selber auszudrücken und um meinen Freunden zu zeigen, dass ich mit ihnen fühle. Nur kommen ja eigentlich beide Eigenschaften zu kurz. Hmm … schwer zu kompensieren. Aber sei es drum. Ich habe ungefähr im zweiten Absatz beschlossen, dass ich diesen “Artikel” an die genannten verschicke. Ein wenig heimtükisch vielleicht. Aber ich möchte ihnen ja auch nachts um halb drei klar machen können, dass ich an sie denke und das ich irgendwie super stolz auf alle bin.

Gute Nacht Deutschland *icq anschmeiß*