Archiv für die Kategorie 'Eindrücke'

Ich freue mich auf 2009

In die schier endlose Reihe von Jahresrückblicken reihe ich mich mit einem kurzem Statement ein:

Das Jahr war toll! :)

Ich habe meine Ausbildung zum Fachinformatiker abgeschlossen, ich habe meine Firma zum “Hauptgewerbe” gemacht und verdiene damit seit August mein Geld. Verhungert bin ich nicht, an Aufträgen mangelt es ebenfalls nicht. Ich bin sehr zufrieden.

Im nächsten Jahr soll eventuell dann ein eigenständiges Büro folgen und ich möchte mir weitere Partner ins Boot holen mit denen ich dann an meiner Idee bzw. den laufenden Aufträgen arbeiten kann.

Privat war es ja eigentlich eher ein schwaches Jahr, aber trotzdem schön. Ich fühle mich zumindest zum Jahresende hin wieder etwas wohler in meiner Haut und hoffe, dass neben diesem Aufschwung innerlich auch noch ein Umzug in die Hauptstadt ansteht.

Vieles durfte ich dieses Jahr lernen. Über Menschen und ihre Wege, über Software, über Geschäftsmann-sein, über Finanzen, Banken, Flauten und Höhen auf dem Konto.

Das beruhigende Gefühl, seinen eigenen Weg zu gehen und gehen zu können. Das konnte ich weitergeben. An die Menschen, die ich wohl vorher schon etwas vernachlässigt hatte.

Naja, Melancholie ist wohl zum Ende hin nicht (mehr) angebracht. Alles, was noch nicht gut ist, ist meine Schuld. Außer eine Sache. Was ein Mann mit meinen Leben anstellen mag oder nicht mag, aber da kann ich wohl momentan nur abwarten.

Ich freue mich auf 2009. Alles Gute! Für euch alle.

Guten Abend Deutschland

Wir gehen auf eine Reise…

… und das Ziel ist unbekannt. Nein, nein. Berlin ist nicht das Ziel (das ist nur ein Ort). Aber Berlin könnte etwas anderes sein: eine Hoffung auf Veränerung. Ja. Und der Zwang danach. Örtliche Veränderung wird zu einer Allgemeinen.

Ein Wochenende im März. Das wird ein Anfang, wenn auch ein dekadenter (oder ziehen wir dann beide auch in ein Vier-Sterne-Hotel? :) ).

Ich freu mich drauf. Ich freue mich auf Dich. Und Weihnachten hat echt an Wert gewonnen, seit man auch noch die wichtigsten Menschen treffen darf. Denn darin sehe ich einen Sinn, ganz im Gegensatz zur Geburt eines mir völlig unbekannten Kindes.

Gute Nacht Deutschland.

Immernoch 20 Zeilen

In all der Aufregung habe ich doch glatt vergessen meinen veehrten Lesern mitzuteilen: Es ist geschafft!

Meine Prüfung ist erfolgreich verlaufen, alle drei Lehrer der Komission fanden es war eine sehr gute Präsentation und auch die Dokumentation war gut. Genaueres in Zahlen (also die Punkte) erfahre ich erst in den nächsten Tagen.

Für den interessierten Leser darf ich auch mal zwei Slides aus dieser Präsentation hier zeigen. Sicherlich machen diese ohne meine Kommentare dazu wenig Sinn, aber sie zeigen, dass PowerPoints vielleicht nur die eigenen Aussagen “unterstreichen” sollte. Jedenfalls hat es bei mir funktioniert:

Nun gilt es für mich natürlich erstmal abzusichern, dass ich nicht am Hungertuch nagen muss. Deswegen folgte gestern der unvermeidliche Besuch bei dieser verschrienen Agentur. Der Gang dorthin ist für einen Menschen eine sehr depressive Sache, obwohl sie das nicht sein müsste. Es ist nichts schlimmes daran, auf seinem Weg Unterstüztung zu brauchen. Aber man vergleicht sich plötzlich mit all den anderen Menschen, die dort sind. Sicherlich sind einige von ihnen schon sehr lange dort. Sicherlich bemühen sich viele von ihnen um einen neuen Job. Sicherlich gibt es auch ein paar schwarze Schaafe unter ihnen. Wie auch immer. Man sieht sich in einer anonymen Masse untergehen, die einfach nur “Geld vom Staat” fordert.

Ich kann es aber vorweg nehmen, alle waren sehr freundlich zu mir und wussten, was zu tun ist. Alles wurde mir freundlich erklärt und die weitere Vorgehensweise erläutert. Es mindert für mich auf jeden Fall das bedrückende Gefühl, was mich in der Straßenbahn auf dem Weg dahin beschlichen hat. “Behandele deine Kunden freundlich”. Der Punkt geht an die Agentur.

Und was ich für mich feststellte: Vergleiche Dich nicht mit anderen. Alle leben anders, alle haben einen anderen Lebenslauf bei sich, alle haben andere Ziele dabei vor Augen.

Vergleich nicht Deine Ziele mit denen der Anderen. Es sind Deine Ziele, nicht ihre.

Guten Tag Deutschland

Pfingsten kurz und knapp

Ja kurz und knapp. Es war ein schönes Wochenende. Saß gestern mit meiner Mom und meiner Tante und meinem Cousin (nebst Frau/Verlobte/Freundin) zusammen aufm Balkon bei Mom. Bei Kaffee und Kuchen, bei Grillfleisch und Salat. Geil. Ne, war echt eine nette Runde. Sollte man eigentlich öfters mal tun, solange das sich als “Familie” profiliert. Wollte gestern eigentlich Matze mal in Real kennenlernen, hat leider nicht geklappt. Aber halb so wild, wir bekommen das nochmal hin. Ich wurd dann noch zu Günni gekutscht (danke Andy!) und bin dann dort abgesackt, bei einem etwas komischen Pokerspiel und später etwas Bier. Das Spiel habe ich zwar gewonnen, aber so kam es einem nicht vor. Hab mich ne Weile mit Norman unterhalten und wir haben u.a. festgestellt dass “You don’t know Welling” wohl eines der besten Projekte überhaupt war. Es hat alles geklappt und jeder wusste, was er zu tun hat. Alles ohne sog. “Projektplanung” und überhaupt. Schöne Zeiten damals gewesen. Ich wünsch sie mir nicht zurück aber schön waren sie trotzdem.

Eben gerade noch mit Phil getroffen. Seit Herrentag nicht gesehen, was bei uns beiden eigentlich eine Ewigkeit ist. Aber für mich war es wichtig. Eine Pause zum Nachdenken. Selten geworden, aber wichtig.

Es steht noch Chris an, mit dem ich mich auch noch treffen möchte, aber mal sehen, was sein Terminplan dazu sagt und meiner.

Jetzt zu Mattse “Der Führer” schauen und dann weitersehen.

Auf Morgen und so weiter…

Guten Abend Deutschland

“Please change to the tram”

Jawohl. Ein wirklich wunderbares Wochenende neigt sich dem Ende. Dresden gehört definitiv zu den schönen Städten. Leider war wirklich viel zu wenig Zeit, die Kultur zu genießen. Freitags losfahren mit Mattse. Viereinhalb Stunden Hin- und Rückfahrt. Schneller ist man definitiv in Berlin und Hamburg. Aber okay. Freitags nicht mehr viel gemacht. Trinken und ziemlich schnell einschlafen. Aber tat gut.

Samstag dann aufstehen, Stadt und Flashmob (Fotos bei Studi oder gerade vor ca. einer Stunde bei Spiegel TV) vor der Frauenkirche/dem Luther-Denkmal.

Dann Stadtbesichtigung. Echt. Supergeniale Bauwerke. Gerade der Zwinger. Großartig.

Abends zum eigentlichen Ziel des Wochenendes. And One in der Reiterhalle. Es war wirklich vieeeel zu voll, wollte schon fast aufgeben (die anderen beiden wohl fast auch). Aber ein klasse Programm. Superlustige Interpretationen von Blue Monday und Sun always shines on TV. Echt. Herr Naghavi is einfach auch ein geborener Entertainer. Abends dann nochmal in die Neustadt, aber leider viel zu voll. Also Sturzbier bei Berti. Bettchen, Hauseweg heute. Hach … doch. Hat mir sehr gut getan.

Heute erwartete ich eigentlich noch Besuch vom lieben Thomas. Aber irgendwie wusste der nicht mehr wo ich wohne und er selber hat kein Handy, wo man ihm die Info nachreichen könnte. Also heute Abend kein ***. Aber macht nichts, Wochenende war eh vollgepackt genug.

Morgen gehts wieder ins Büro. Ich freu mich ja mal so garnicht. Aber das Ende ist ja nah.

Bis die Tage.

Richtig so

You might think we are crazy to tell people not to hire us.

Well that may be, but let us explain.We have clients ranging from the shop down the street to international tech companies. The size of your business doesn’t matter to us. What does matter is how seriously you take your business.

If you don’t value your work enough to have it professionally presented, well, it was nice speaking with you. Because if it goes out with our name, it is going to be our best. We expect the same from our clients.

But we believe that you do care about who you are, and what you do. After all, you are here reading this, and that means you take the time to find out who you want to work with. It matters to you. You are the kind of person we want to work with.

Ja. Manchmal finde ich die Einstellung anderer einfach klasse.

Zitat des Tages

Auf jeden Fall das Zitat des Tage für mich:

“Ich bilde meine Meinung anhand von Fakten.
Ändern sich die Fakten, ändere ich meine Meinung.”
(John Maynard Keynes)