Archiv für die Kategorie 'Er'

Ich hab’s…

Es ist nicht der Neid, der mich verrückt macht, wenn ich an ihn denke.

Es sind die tausend Stunden, die er ohne mich verbracht hat. Ohne mich daran (wirklich) teilhaben zu lassen.

Es sind die tausend Momente, die er ohne mich erlebt hat. Mit meinem besten Freund, mit den unwichtigsten Menschen die ich kenne. Aber Momente. Momente ohne mich.

Momente ohne mich. Die machen mich traurig. Ich empfinde nur die halbe Freude über sein Erlebtes, weil es mir vorenthalten war!

Gute Nacht Deutschland.

Aber um die Wahrheit zu sagen…

Vielleicht werde ich mein Leben mal mit jemanden teilen.

Vielleicht auch nicht.

Aber um die Wahrheit zu sagen:

Die einsamsten Momente in meinem Leben waren die, in denen jemand neben mir saß.

Wenn wahre Liebe ist…

Wenn wahre Liebe ist, dass man sich nicht hingibt, weil man dem Anderen nicht weh tun will, dann werde ich geliebt.

Wenn wahre Liebe ist, dass man sich täglich wehtut, weil man sich nicht noch mehr wehtun will, dann liebe ich.

Wenn wahre Liebe ist, dass man sich nach anderen Männern zehrt, um ihnen einen Schmerz zuzufügen und sich jung zu fühlen, dann werde ich geliebt.

Wenn wahre Liebe ist, dass man die Nähe als das höchste Gut ansieht, dann liebe ich.

Gute Nacht Deutschland (er liegt neben mir)

Wir gehen auf eine Reise…

… und das Ziel ist unbekannt. Nein, nein. Berlin ist nicht das Ziel (das ist nur ein Ort). Aber Berlin könnte etwas anderes sein: eine Hoffung auf Veränerung. Ja. Und der Zwang danach. Örtliche Veränderung wird zu einer Allgemeinen.

Ein Wochenende im März. Das wird ein Anfang, wenn auch ein dekadenter (oder ziehen wir dann beide auch in ein Vier-Sterne-Hotel? :) ).

Ich freu mich drauf. Ich freue mich auf Dich. Und Weihnachten hat echt an Wert gewonnen, seit man auch noch die wichtigsten Menschen treffen darf. Denn darin sehe ich einen Sinn, ganz im Gegensatz zur Geburt eines mir völlig unbekannten Kindes.

Gute Nacht Deutschland.

Tanzflächenmann

Sieh doch, wie ich lebe. Mit lautem Sound, ich erbebe.

Hörst Du, was ich liebe. Reißt der Rythmus mich in die Tiefe.

Meine Herren. Diese Stadt hat den Status nicht verdient. Knapp 100.000 Menschen. Depressionen überkommen einen im Anblick der wunderschönen Kulturgüter Schwerins und der Gesellschaft, die sich in ihr aufbaut. Ein Wochenende kleiner Erlebnisse. Für mich eine neue Stadt, für ihn die letzte Stadt dieser Erde.

Wer jemals gedacht hat, dass Magdeburg das Ende ist … korrigiert eure Meinung und macht die Tür auf, die sich hinter Magdeburg verbirgt. Inmitten von Menschen, die eine merkwürdige Art haben, mit sich selbst umzugehen. Es schien gerade so, als müsste Mecklenburg-Vorpommern sich seinen Status als beschissenstes Bundesland zwanghaft erhalten

Ein Gutes hat dieses Land: Schnelle und bequeme Züge. Damit man wohl schnell raus oder hindurch kommt. Anders ist es einfach kaum zu erklären.

Das Publikum, was sich dort rumtreibt hat aber auch garkeine Wahl. Keine Möglichkeit in dieser Stadt etwas zu unternehmen (abgesehen um’s Schloss herumzuspazieren oder Fips Asmussen zu sehen). Keine Discothek, kein Club (der sich so nennen dürfte) und drei Kneipen, die zumindest an diesem Abend aufgefüllt waren mit unangenehmen Zeitgenossen.

Von der sog. “schwulen Szene” will ich garnicht erst anfangen zu reden, da findet sicherlich jede Tucke noch einen Platz. Willkommen im Arsch! Und mittendrin der wichtigste Mensch in meinem Leben …

Bist Du auch bereits ein Tanzflächenmann?

Vorm Fernseher…

…so ohne Sinn und Verstand ist auch nicht toll.

Aber mir ist gerade schlagartig aufgefallen, dass Shoppingsender gucken nur zu zweit Spaß macht. Hmm … wo ist eigentlich der Zweite?! :(

Gute Nacht Deutschland.

Ich weiß, Du weißt

Eigentlich unglaublich. Da schreibt man letztesmal einen Eintrag über neue Wege und über Stolz. Um dann festzustellen, dass es nicht gut läuft. Und das sich diese Nachrichten häufen.

Es war ein wunderschönes Wochenende, was ich mit Dir verleben durfte. Schön, Dich nach viel zu langer Zeit wieder gesehen zu haben, mit Dir traurig gewesen zu sein und mit Dir gelacht zu haben.

Ich weiß zwar nicht, ob alles gut wird, aber ich weiß, dass immer irgendwo eine Tür aufgeht.

Und Du weißt ……… alles andere!

Immer erst nach Feierabend…

All you ever wanted was love
But you never looked hard enough
It’s never gonna give itself up
All you ever wanted to be
Living in perfect symmetry

Man sollte solche Titel immer erst nach Feierabend hören. Sonst fängt man an nachzudenken, wo Denken nicht gefragt ist. Oder vielmehr nur das Denken über eigentlich Unwesentliches.

Doch egal jetzt…Ich denk an euch… und ich tue es mit Wehmut.

Schön…

… ich mags wirklich.

Zum ersten, zum zweiten, zum kotzen

Okay … Eins noch. Auch schon wieder 3000 mal gehört und gesehen:

Es liegt nicht an dir, es liegt an mir.

Lasst es! Das ist der NORMALZUSTAND. Sollte es anders sein, dann sagt halt “Es liegt an dir”. Ansonsten sind es nur Worthülsen ohne viel Verstand.

Ja … über sowas kann man sich ärgern. Ich bin übrigens momentan (okay .. seit Wochen) sauer, eifersüchtig und einsam. Ja. Immer noch wegen ihm. Mies.

P.S.: Die Überschrift kommt von Samstag Abend … Mattse und Ich spielen You Don’t Know Jack 1.

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