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…in einer im Rechtsstaat eingebetteten Gesellschaft

Hallo Basti,

auch wenn ich finde, dass du hier einige Sachen “durcheinander” schmeißt, ist das einer meiner wohl jetzt schon liebsten Einträge!

Jede Statistik lädt gerade zu zur Fälschung ein. Gerade die heutige “Türken-Fehlertoleranz”-Statistik zeigt das wieder eindrucksvoll. Wer redet davon, dass dahinter “Menschen” stehen?! Man sagt allgemeinhin “Individuen”.

Warum ein schwerer Schulranzen etwas Negatives im Sinne der Bildung von D zu tun haben soll, erschließt sich mir jetzt wirklich garnicht, ein Schließfach löst vielleicht ein Rückenproblem, aber keine jahrzehntelange, durch Förderalismus verursachte, Bildungskriese.

Warum jemand, der viel Geld verdient hat und dieses nicht im gesetzlichem (ich sage bewusst nicht “angemessenen”) Maße dem Staat zurück gegeben hat, nicht mal im Gefängnis sitzt mag manchmal ein Rätsel sein. Besonders bitter natürlich im Hinblick auf die “verschlampte” 2001-Recherche, die ihm dann die “> 2 Jahre / keine Bewährung mehr möglich” gebracht hätte. Aber ein Rechtsstaat basiert nunmal auf gewisser Gleichheit. Und das gilt ja auch für einen Vorstandsvorsitzenden a.D. … auch wenn Dein und mein Gefühl etwas anderes sagt.

…und das alles nicht zu Unrecht!

Ich freue mich auf 2009

In die schier endlose Reihe von Jahresrückblicken reihe ich mich mit einem kurzem Statement ein:

Das Jahr war toll! :)

Ich habe meine Ausbildung zum Fachinformatiker abgeschlossen, ich habe meine Firma zum “Hauptgewerbe” gemacht und verdiene damit seit August mein Geld. Verhungert bin ich nicht, an Aufträgen mangelt es ebenfalls nicht. Ich bin sehr zufrieden.

Im nächsten Jahr soll eventuell dann ein eigenständiges Büro folgen und ich möchte mir weitere Partner ins Boot holen mit denen ich dann an meiner Idee bzw. den laufenden Aufträgen arbeiten kann.

Privat war es ja eigentlich eher ein schwaches Jahr, aber trotzdem schön. Ich fühle mich zumindest zum Jahresende hin wieder etwas wohler in meiner Haut und hoffe, dass neben diesem Aufschwung innerlich auch noch ein Umzug in die Hauptstadt ansteht.

Vieles durfte ich dieses Jahr lernen. Über Menschen und ihre Wege, über Software, über Geschäftsmann-sein, über Finanzen, Banken, Flauten und Höhen auf dem Konto.

Das beruhigende Gefühl, seinen eigenen Weg zu gehen und gehen zu können. Das konnte ich weitergeben. An die Menschen, die ich wohl vorher schon etwas vernachlässigt hatte.

Naja, Melancholie ist wohl zum Ende hin nicht (mehr) angebracht. Alles, was noch nicht gut ist, ist meine Schuld. Außer eine Sache. Was ein Mann mit meinen Leben anstellen mag oder nicht mag, aber da kann ich wohl momentan nur abwarten.

Ich freue mich auf 2009. Alles Gute! Für euch alle.

Guten Abend Deutschland

Leere Schubfächer

Der letzte Arbeitstag in diesem Büro ist angebrochen. Momentan bin ich ein wenig aufgeregt. Das Gefühl war gestern dafür umso mehr Melancholie als ich meinen Schreibtisch geleert habe und die alten Unterlagen nochmal durchgeblättert habe.

Aber alles Nachtrauern oder im Nachhinein drüber Nachdenken hilft nichts, nu gehts vorwärts. Sicherlich etwas ungewiss momentan, aber mit dem Ziel vor Augen.

Guten Morgen Deutschland

Ergebnisse

Zunächst: Bestanden.

Wie gut? Nach dem Verteilungsschlüssel mit 84 Prozent. Also eine gute Zwei.

Sehr zufrieden mit mir.

Stichtag für die Präsentation: 03. Juli. Wünscht mir Glück!

Ansonsten begrüße ich heute auch einen neuen Leser meiner geistigen Ergüsse. Derjenige weiß, dass er gemeint ist und über zahlreiche Leser sollte man sich ja immer freuen.

Guten Tag Deutschland

Schlafstrategie

Schöner Artikel von Steve Pavlina zum Thema “früh aufstehen”. Eine Sache, die ich ja noch nie besonders gut konnte. Faktisch schaffe ich es vielleicht einmal im Monat relativ früh aufzustehen. Schlimmer noch. An einem bestimmten Zeitpunkt aufzustehen ist eine wahre Angst. Die wird mir Mittwoch wieder begegnen, wenn ich zur Prüfung muss, die ja um acht beginnt. Dort zu spät zu kommen wäre mehr als fatal. Aus seinem Artikel:

When my alarm goes off every morning, I turn it off, stretch for a couple seconds, and sit up. I don’t think about it. I’ve learned that the longer it takes me to get up, the more likely I am to try to sleep in. So I don’t allow myself to have conversations in my head about the benefits of sleeping in once the alarm goes off. Even if I want to sleep in, I always get up right away.

Aber lest selbst mal weiter. Er hat auch die Trial-Version fürs reelle Leben entworfen. Super Sache.

Guten Tag Deutschland

Nur Inhalt zählt

Da wird man doch irgendwie verrückt. Für einen der wohl kürzesten Beiträge in diesem Blog wird man bei Google wohl belohnt mit einem Platz 1.

Aber es zeigt mal wieder. Um bei Google hochzukommen, braucht man wohl wirklich einfach nur Inhalte liefern, alles andere nimmt doch wohl wirklich keinen Einfluss.

Grüße aus dem Homeoffice.

Nachtrag: Gerade mal genauer hingeschaut. Für die allseits beliebte Christl Wegner gabs übrigens Platz 2. Irgendwie lustig:

17 private GB

Zurück zum Thema:

Seit einigen Tagen ist eine Sicherheitslücke bekannt, ohne dass die Plattformbetreiber irgendwelche Schritte unternommen hätten, wie “Wired” berichtet. Und prompt ist beim Tauschangebot BitTorrent eine riesige Datei aufgetaucht, deren 17 Gigabyte mehr als eine halbe Million Fotos enthalten, die sämtlich von privaten MySpace-Nutzerprofilen stammen. Die Fotosammlung sei unter Ausnutzung des Sicherheitslecks entstanden, die es neugierigen Schnüfflern erlaubt, selbst die Bildergalerien zu betrachten, die von ihren Besitzern als “privat” und damit sicher eingestuft wurden.

Nur mal als Gedanke angeführt, dass “Internet” vielleicht doch nicht die Lösung für alles ist.

via Spiegel-Online

Auf ein Neues…

Spontan fällt mir ja nicht so viel ein, was ich mir nächstes Jahr besser wünsche. Aber es darf ruhig etwas runder als dieses werden. Eines, mit weniger Terror in allen Gassen. Eines mit positivem Stress.

Frohes Neues erstmal.

für dich: sage niemals, dass du jetzt etwas weißt, wenn du es noch nicht weißt, sondern nur versuchst. schon garnicht, wenn danach keiner fragt oder bittet. trotzdem danke! danke dir vielmals!

Weihnachten ist vorbei…

…und mehr ist diesem Dillema auch nicht hinzuzufügen.

Danke für die lieben Geschenke.

Hat mir ja sooo viel Spaß gemacht, meint Zwangslächeln mal wieder aus der Tasche zu holen. Dankesehr. Nächstes Jahr gerne wieder.

Hommage an google

Ein paar Worte möchte ich über die neue Mothercompany dann schon loswerden:

Ich benutze seit nunmehr über zwei Jahren mehr Dienste von Google als die Suche.

Zuallererst mal den wirklich super gelungenen Google Reader. Ein RSS-Reader, der es mir erspart überall noch ein RSS-Reader laufen zu haben. Bis vor kurzem hatte ich noch einige Feeds im Trillian aber mit dem Tool isses mittlerweile obsolet geworden. Neben der einfach praktischen Sache, dass Beiträge als gelesen werden, sobald ich “drüberscrolle” kann ich nun auch seit kurzem im Archiv wühlen/suchen (wurde auch Zeit für Google eine Suche im Reader einzuführen). Weiterhin kann man sie relativ leicht in Ordnern/Tags sortieren und die Oberfläche ist über das Stylish-Plugin auch noch nett anpassbar.

Google Kalender. Nicht besondern innovativ gelungen. Der Outlook-interne Kalender sagt mir immernoch mehr zu. Aber seit Outlook 2007 kann ich jetzt auch relativ einfach iCal-Dateien auf dem eigenen Webserver veröffentlichen und diese wiederrum im Google Kalender verknüpfen. Weiterhin kann man auch einfach den Basecamp-Kalender übernehmen (keinen Milestone etc. verpassen). Wozu der Aufwand? Das, was keiner wirklich kostenlos geschafft hat und Google als Milliarden-Konzern so nebenbei abwickelt: SMS-Benachrichtigungen. Und das für alle deutschen Provider kostenlos (soweit ich sehen konnte, zumindest für O2).

Google Docs & Spreadsheets. Mittlerweile auch mit Präsentationsmodul. Auch hier sind die MS-Office-Apps weitaus besser. Aber lass dir doch mal ne ODF-Datei ausm OpenOffice schicken, dann stehste da. Plugin fürs Office gabs bis vor kurzem noch nicht, Upload zu Google und dann konvertierte Version ziehen. Demnächst werde ich dann auch mal testen, wie es mit den Präsentationen steht. Schließlich kann ich sie dann auch von überall ansehen, bearbeiten oder vorführen.

Google Analytics. Nagut, darüber sprach ich ja schonmal. Immernoch super gelungen (im Vergleich zu sonst “kostenlosen” Tools) und sowieso bei allen Kunden mittlerweile massiv im Einsatz.

Einziger großer Dienst, der mir völlig abgeht… Google Mail. Es ist und bleibt einfach nicht mein Fall. Auch wenn ich die Idee der Tag-Organisation schon irgendwie mag, scheint sie mir für Mails einfach unsinnig zu sein. Also bleibt das Konto leer. Abgesehen als temporären Datenspeicher.

Ich weiß. Google die olle Datenkrake. But wayne? Die Trackingcodes begegnen mir ja eh schon überall (woran ich selber ja nicht ganz unschuldig bin), AdSense-Anzeigen begegnen mir auch auf jeder zweiten Webseite. Wenn ich suchen will ist und bleibt Google erste Anlaufstelle … und wahrlich, ich schwöre ich habe die anderen lang und breit probiert.

Wollte einfach nur mal nen bissel was dazu loswerden.

Wochenende …