…in einer im Rechtsstaat eingebetteten Gesellschaft

Hallo Basti,

auch wenn ich finde, dass du hier einige Sachen “durcheinander” schmeißt, ist das einer meiner wohl jetzt schon liebsten Einträge!

Jede Statistik lädt gerade zu zur Fälschung ein. Gerade die heutige “Türken-Fehlertoleranz”-Statistik zeigt das wieder eindrucksvoll. Wer redet davon, dass dahinter “Menschen” stehen?! Man sagt allgemeinhin “Individuen”.

Warum ein schwerer Schulranzen etwas Negatives im Sinne der Bildung von D zu tun haben soll, erschließt sich mir jetzt wirklich garnicht, ein Schließfach löst vielleicht ein Rückenproblem, aber keine jahrzehntelange, durch Förderalismus verursachte, Bildungskriese.

Warum jemand, der viel Geld verdient hat und dieses nicht im gesetzlichem (ich sage bewusst nicht “angemessenen”) Maße dem Staat zurück gegeben hat, nicht mal im Gefängnis sitzt mag manchmal ein Rätsel sein. Besonders bitter natürlich im Hinblick auf die “verschlampte” 2001-Recherche, die ihm dann die “> 2 Jahre / keine Bewährung mehr möglich” gebracht hätte. Aber ein Rechtsstaat basiert nunmal auf gewisser Gleichheit. Und das gilt ja auch für einen Vorstandsvorsitzenden a.D. … auch wenn Dein und mein Gefühl etwas anderes sagt.

…und das alles nicht zu Unrecht!

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Heulsuse

Na komm schon… sag es… Jah … Soviel zu tun, ja? … Keine Zeit mehr Blogs zu schreiben, nein? … Ja klar … so kennt man Dich. Ruhe jetzt … hör auf zu heulen … Mach’et einfach!

Guten Abend auch

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Wenn wahre Liebe ist…

Wenn wahre Liebe ist, dass man sich nicht hingibt, weil man dem Anderen nicht weh tun will, dann werde ich geliebt.

Wenn wahre Liebe ist, dass man sich täglich wehtut, weil man sich nicht noch mehr wehtun will, dann liebe ich.

Wenn wahre Liebe ist, dass man sich nach anderen Männern zehrt, um ihnen einen Schmerz zuzufügen und sich jung zu fühlen, dann werde ich geliebt.

Wenn wahre Liebe ist, dass man die Nähe als das höchste Gut ansieht, dann liebe ich.

Gute Nacht Deutschland (er liegt neben mir)

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Ich freue mich auf 2009

In die schier endlose Reihe von Jahresrückblicken reihe ich mich mit einem kurzem Statement ein:

Das Jahr war toll! :)

Ich habe meine Ausbildung zum Fachinformatiker abgeschlossen, ich habe meine Firma zum “Hauptgewerbe” gemacht und verdiene damit seit August mein Geld. Verhungert bin ich nicht, an Aufträgen mangelt es ebenfalls nicht. Ich bin sehr zufrieden.

Im nächsten Jahr soll eventuell dann ein eigenständiges Büro folgen und ich möchte mir weitere Partner ins Boot holen mit denen ich dann an meiner Idee bzw. den laufenden Aufträgen arbeiten kann.

Privat war es ja eigentlich eher ein schwaches Jahr, aber trotzdem schön. Ich fühle mich zumindest zum Jahresende hin wieder etwas wohler in meiner Haut und hoffe, dass neben diesem Aufschwung innerlich auch noch ein Umzug in die Hauptstadt ansteht.

Vieles durfte ich dieses Jahr lernen. Über Menschen und ihre Wege, über Software, über Geschäftsmann-sein, über Finanzen, Banken, Flauten und Höhen auf dem Konto.

Das beruhigende Gefühl, seinen eigenen Weg zu gehen und gehen zu können. Das konnte ich weitergeben. An die Menschen, die ich wohl vorher schon etwas vernachlässigt hatte.

Naja, Melancholie ist wohl zum Ende hin nicht (mehr) angebracht. Alles, was noch nicht gut ist, ist meine Schuld. Außer eine Sache. Was ein Mann mit meinen Leben anstellen mag oder nicht mag, aber da kann ich wohl momentan nur abwarten.

Ich freue mich auf 2009. Alles Gute! Für euch alle.

Guten Abend Deutschland

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Wir gehen auf eine Reise…

… und das Ziel ist unbekannt. Nein, nein. Berlin ist nicht das Ziel (das ist nur ein Ort). Aber Berlin könnte etwas anderes sein: eine Hoffung auf Veränerung. Ja. Und der Zwang danach. Örtliche Veränderung wird zu einer Allgemeinen.

Ein Wochenende im März. Das wird ein Anfang, wenn auch ein dekadenter (oder ziehen wir dann beide auch in ein Vier-Sterne-Hotel? :) ).

Ich freu mich drauf. Ich freue mich auf Dich. Und Weihnachten hat echt an Wert gewonnen, seit man auch noch die wichtigsten Menschen treffen darf. Denn darin sehe ich einen Sinn, ganz im Gegensatz zur Geburt eines mir völlig unbekannten Kindes.

Gute Nacht Deutschland.

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Noch 3 Tage

Ah, Weihnachten steht vor der Tür. Und ich freue mich wie ein Schneekönig drauf. Freue mich den kleenen wieder zu sehen und mit ihm und seiner Familie nach meinem Heiligabend den zweiten Heiligabend einzuläuten :)

Das wird schön, das weiß ich jetzt schon.

Gute Nacht Deutschland

BTW: Dies ist dann der zweihundertste Post hier :) Rock on!

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Berufsbezeichnung: Web 2.0

Ich möchte hier mal Eines klarstellen: carex studios ist kein Web 2.0 – Unternehmen.

Nichts bahnbrechendes, welches lediglich einem Trend folgt, wie “Web 2.0″ einer ist. Nein, Web 2.0 ist noch schlimmer: Web 2.0 ist ein Buzzword. Keine Buzzwords. Wenn ein Unternehmen nur einem Trend folgt, geht es mit diesem Trend unter. Punkt.

Nur zwei Dinge machen ein Unternehmen aus: Eine Persönlichkeit und eine Meinung. Wobei die Grenzen hier fließend sind. In unserem Rechtssystem gibt es den Begriff der “juristischen Person”. Das ist durchaus auch wörtlich zu verstehen. Ein Unternehmen wird entweder sowieso von einer einzelnen Person repräsentiert oder erscheint in der “Außenwelt” als eine einzelne Person. Nein, unter den E-Mails steht nicht immer “Alexander Muster”, egal wer sie schreibt. Aber der Klang der Kommunikation muss klar sein. Das Unternehmen und alle, die daran beteiligt sind, müssen nach außen eine Meinung vertreten.

Kurze Meinung:

Ich liebe Webanwendungen, aber nicht, weil sie “Web 2.0″ sind. Sondern weil ich sie für den besten Weg halte, bestimmte Probleme zu lösen.

Ich mag soziale Netzwerke, aber das war das Corny-Forum auch schon. Nur hatte nicht jeder eine ausgefeilte eigene Profilseite. So what? Foren sind Web 1.0 und Beepworld MySpace ist Web 2.0? Dafür ist mir die eine ganze Versionsnummer echt zu viel.

Guten Tag Deutschland

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Warum die Rezession gut ist

Ach herrje. Alle schreien auf. Unsere Kanzlerin vorne weg. Die Rezession kommt, nein, schlimmer: Sie ist bereits voll da.

Lautstark schreien die Volkswirte in der Münchener Runde “Die Bürger hoffen ja alle darauf, dass es doch nicht so schlimm wird, wie erwartet. Bitte! Sie befinden sich in einem Irrglauben”. Herr Steinbrück hält die Rückkehr zur alten Pendlerpauschale plötzlich wieder für sinnvoll, weil es ja die Konjunktur stärkt. Das ist nur die halbe Wahrheit.

Kann ich mir aussuchen, ob ich ein Brot kaufe oder nicht? Nein. Kann ich mir aussuchen, ob ich mir einen neuen Fernseher kaufe? Ja. Besser noch: Wenn mein alter Fernseher kaputt ist, kann ich ihn sowohl durch einen ersetzen, der seinen Zweck erfüllt (sagen wir mal rund 150 €) als auch durch einen 30m LCD, der das gleiche vollbringt, nur mit zehnmal größerem Bild (sagen wir mal rund 1000 €).

Die Frage ist: Was brauchen wir wirklich und auf was kann man getrost verzichten?

Diese sog. Rezession ist wie eine Selbstreinigung, bei der der ach so hoch geschätzte Konsument aufgrund seiner finanziellen Zwangslage entscheidet, was er wirklich braucht und was nicht.

Wenn jetzt jemand teure Autos verkaufen will, dann hat er schlechte Karten. Brauche ich einen Audi Q7? Sicher nicht. Ein Wagen, mit dem ich von A nach B komme, reicht. Ein Wagen, der Sprit spart, der keine teure Versicherung benötigt, usw.

Die Menschen fokussieren sich wieder auf die Dinge, die sie absolut brauchen. Das kann m.E. nur gut sein. Denn es bremst den Kosumwahn sicherlich ein ganzes Stück. Die Binnenwirtschaft krankt nicht am sparsamen Konsumenten, sie krankt an wirklich essenziellen Produkten und Dienstleistungen (oder ist Aldi auch schon in der Kriese angekommen?!).

Guten Tag Deutschland

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Die teuerste Stadt Deutschlands

Na das haben wir ja mal wieder großartig hinbekommen. In einem großen Vergleich von Einzelhändlern verschiedenster deutscher Städte schnitt Magdeburg als teuerste Stadt Deutschlands ab. Großartig. Die 120 km nach Berlin (der billigsten Stadt) sollte man gerade dieser Tage wahrscheinlich auf sich nehmen.

Aber immerhin war Maaaaaagdeburg mal wieder im Fernsehen. Glückwusch, liebe Heimatstadt.

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Goodby 9-to-5

Ein genialer Typ. Meine Herren. Der schreibt Artikel, dass einem die Ohren schlackern. Ich würde das auch gerne machen :)

But conditions are never perfect. And when we’re so focused on our plans, we lose sight of the openings in front of us. Instead of plans we need habits. Habits of taking risks. Habits of keeping our eyes open for new opportunities. Habits of putting ourselves in situations that force us to grow and change. We can all introduce a little chaos into our lives.

via Jack Cheng

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